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Der Roteichenwald ist einer der größten Wälder der Provinz Westerreich und die Menschen, die dort leben, nennen sich stolz Jar'Ikan (Waldmenschen). Die Waldmenschen leben nicht nur im Wald, sondern in einer harmonischen Symbiose mit diesem. Sie kennen keinen Ackerbau und nur wenig Viehhaltung. Sie sind Jäger und Sammler und der Wald ist ihr Garten.

Ihre Häuser sind meist hoch oben im Geäst der riesigen Roteichen (40 bis 60 Meter hoch) auf Plattformen errichtet oder mit der Hilfe von Schamanen in den Baum gewachsen. So können ganze Armeen durch die Wälder ziehen und Dörfer der Waldmenschen passieren, ohne diese zu sehen. Wenn ein Dorf eine kleine Zucht aus halbwilden Schweinen führt, befindet sich diese meist in einem versteckten Bereich auf dem Boden.

Verbunden sind die Behausungen durch Seilbrücken oder einfach Seile. Zu den Dörfern kommt man meist durch einfache Lastenaufzüge, Kletterseilen, Strickleitern, und nur sehr selten durch magisch oder handwerklich geschaffene Treppenkonstruktionen, wendeltreppenartig um einen Stamm herum.

Die Waldmenschen haben eine einfache, fast primitive Lebensweise und nutzen meist für alle Bedürfnisse des Lebens die Dinge, die ihnen der Wald gibt. Je näher die Dörfer an wichtigen handelstraßen durch den Wald oder am Rande des Waldes liegen, desto häufiger sind dort auch Güter von ausserhalb anzutreffen, wie geschmiedete Werkzeuge und Waffen oder andere Erzeugnisse. In der Holzverarbeitung und in der Kenntis von Leder, Kräutern und so weiter, macht ihnen allerdings so schnell keiner etwas vor.

Die soziale Ordnung innerhalb einer Dorfgemeinschaft ist recht einfach gestrickt. Es gibt ein Familienoberhaupt - das ist in der Regel das älteste noch lebende Familienmitglied. Und es gibt den Dorfrat, der aus den Familienoberhäuptern besteht wobei der Dorfälteste - so dieser in der Lage ist - das letzte Wort hat.

Krieger gibt es per se keine, aber das Dorf so ein Dorf verfügt über geschickte Jäger und in Kriegszeiten ziehen diese bei Bedarf in die Schlacht.

Jeders Dorf hat auch den einen oder anderen Schamanen. Dieser dient dem Dorf als eine Art religiöser Ratgeber und Helfer. Er hat ein besonderes Verständnis über den Wald und ist in der Lage mit den Waldgeistern zu kommunizieren. In besonderen Gefahrensituationen kann er auch Tiere herbeirufen oder Geister für den Kampf (oder einfach nur das Verscheuchen des Gegners) beschwören oder sich aber selber von einem solchen Geist beseelen lassen und dann zur Tat schreiten. Ein Schamane ist im Dorf eine besondere Respektsperson. Sie darf sich selber aussuchen, wen sie ausbildet und wieviele Schüler sie hat (meist nicht mehr als einen zur Zeit).

Der Wald ist den Dorfmenschen heilig. Sie kennen die talorianische Mythologie um Dyaus (Schöpfer), Sunna (die Sonne), Arma (der rote Mond), Soma (der Silbermond) und die heiligen Sterne (Sterne sind zum Himmel gefahrene Heilige). Da sie aber nur an wenigen Stellen einen ungehinderten Blick auf den Himmel haben, beten sie nur selten zum Himmel und meist zu den Geistern des Waldes.

Es gibt Schamanen in manchen Dörfer - vor allem den für Fremde etwas aufgeschlosseneren am Rande des Roteichenwaldes - die ihren Schüler nach ein paar Jahren der Ausbildung in die Fremde schicken um Weisheit und Erfahrung zu suchen. Solche pilgernden Schamanen sind manchmal viele Jahre unterwegs, bis sie dann weiser und erfahrener ins Dorf zurück kehren.

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